h-aero über einer Moor- und Feuchtlandschaft

Moor-Renaturierung messbar machen

Treibhausgas-Monitoring aus der Luft — geräuscharm und habitatschonend über sensiblen Moorlandschaften.

Das Problem

Wirkung muss messbar sein

Moore sind die größten Kohlenstoffspeicher an Land. Entwässerte Moore setzen erhebliche Mengen CO₂, Methan (CH₄) und Lachgas (N₂O) frei. Renaturierung ist wirksamer Klimaschutz — doch ihre Wirkung muss nachgewiesen werden. Moore sind hochsensibel und schwer zugänglich: Begehungen sind punktuell und stören, klassische Drohnen schrecken die Fauna auf.

Die Lösung

Erfassen → Messen → Bewerten

Ein klarer Ablauf — vom habitatschonenden Flug bis zur quantifizierten Renaturierungswirkung.

Schritt 1

Erfassen

Geräuscharmer LTA-Flug niedrig über der Moorfläche — habitatschonend und georeferenziert.

Schritt 2

Messen

Treibhausgas-Lasersensorik (CO₂, CH₄, N₂O) als Nutzlast — flächige statt punktueller Daten.

Schritt 3

Bewerten

Modellierung und Vorher-Nachher-Vergleich zur Quantifizierung der Renaturierungswirkung.

Warum h-aero

Habitatschonend

Geräuscharm und ohne Rotor-Downwash auf die empfindliche Moorvegetation.

Präzise Niedrigflug-Messung

Eine stabile Plattform für hochsensible Laser-Spektroskopie-Nutzlast.

Forschungsvalidiert

Entwickelt im BMBF-Verbund mit Partnern aus Lasersensorik, Moorforschung und Referenzdatenmessung — im Forschungsprojekt MoReNAT-Q (Halbzeit erreicht, Feldmissionen 2026).

Anwendungen

Einsatzfelder über Moor- und Feuchtflächen

Flächige, schonende Erfassung dort, wo herkömmliche Methoden an Grenzen stoßen.

Treibhausgasflüsse

Flächige Erfassung von CO₂, Methan (CH₄) und Lachgas (N₂O) über der Moorfläche.

Wirkungsnachweis Renaturierung

Quantifizierung der Wiedervernässung im Zeitverlauf (Vorher-Nachher).

Referenzabgleich

Ergänzung punktueller Eddy-Kovarianz-Messungen um flächige Luftdaten.

Kohlenstoffbilanz

Bewertung der Klimawirkung intakter und renaturierter Moore.

Schutzgebiets-Monitoring

Nicht-invasive Erfassung sensibler, schwer zugänglicher Feuchtgebiete.

Habitatschonend, geräuscharm, kein Rotor-Downwash auf die Moorvegetation.

Ablauf

Vom ersten Blick zur Monitoring-Vereinbarung

  1. Erst-Einschätzung — gemeinsame Bewertung Ihrer Fläche und Ihres Monitoring-Bedarfs.
  2. Pilotbefliegung — habitatschonende Erfassung und erste Auswertung der Messdaten.
  3. Monitoring-Vereinbarung — wiederkehrende Erfassung für den Wirkungsnachweis.

Im Einsatz

Echte Einsätze über einer Moorfläche

Über dem Moor messen wir Treibhausgase (CH₄, CO₂, N₂O) direkt über der Oberfläche, deshalb fliegt die Plattform hier bewusst in wenigen Metern Höhe. Fesselballon, geführte und freie Fahrt: dieselbe Plattform, die auch über Wald fliegt — hier im Herbst 2026 im Messeinsatz.

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Im Wind: Das Band zeigt die Windrichtung, die Nase dreht sich in den Wind — fünf Sekunden in fünf Bildern.

Datenprodukt

So sieht eine Messung aus

Während des Flugs erscheinen die Messwerte auf der Karte — als Maximum, Verlauf, zeitliches Mittel und Messabdeckung, dazu eine Moving Map mit Hülle, Schatten und Bodenprojektion. Die Demonstration unten nutzt echte Flugbahnen und Höhen; die Gaswerte darin sind simuliert.

Demonstration der Moving Map: Flugbahn mit simulierten Gaswerten (CH₄), Hülle und Schatten über dem Luftbild — Werte simuliert

Demonstration: Werte simuliert, keine Messdaten.

Das Vorhaben MoReNAT-Q wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Programm Quantensysteme unter dem Förderkennzeichen 13N17001 gefördert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei den Autorinnen und Autoren.

Nächster Schritt

Demo erleben oder Pilotbefliegung planen?

Lernen Sie die Plattform bei einer kostenfreien Demo in Baden-Baden kennen, oder sprechen Sie mit uns über ein Treibhausgas-Monitoring über Ihrer Moorfläche.